Wir machen das Projekt „Jugend hackt 2 Go“.
Wir machen dafür Arbeits-Materialien.
Diese Materialien sind kostenlos.
Alle dürfen sie benutzen.
Das nennt man: Offene Bildungs-Ressourcen.
Kurz sagt man auch: OER.
Mit den Materialien können Lehrerinnen und Lehrer Workshops machen.
Ein Workshop ist wie ein Kurs.
Der Workshop ist für Schulen auf dem Land.
Im Workshop geht es um Technik.
Zum Beispiel um Programmieren, Basteln mit Technik und Computer-Spiele.
Es können aber nur Mädchen oder queere Jugendliche mitmachen.
Queer bedeutet in Menschen vom gleichen Geschlecht verliebt zu sein.
Queer bedeutet auch sich nicht nur als Junge oder Mädchen zu fühlen - oder irgendwo dazwischen.
Die Jugendlichen sollen die Themen ausprobieren.
Das machen sie zusammen mit der Schule.
Dabei sollen sie sich sicher fühlen.
Es gibt aber auch Herausforderungen.
Wir zeigen hier, was gut klappt und was schwierig ist.
Wir zeigen auch, was wir schon besser machen konnten.
Herausforderung 1: Technik an Schulen
Viele Schulen haben Computer oder Tablets.
Aber oft sind die Geräte sehr alt.
Dann funktionieren Programme nicht gut.
Zum Beispiel Programme für 3D-Bilder.
Ein weiteres Problem ist:
Die Schulen dürfen nicht selbst Programme installieren.
Dafür braucht man eine Erlaubnis vom Amt.
Das dauert sehr lange.
Deshalb konnten wir noch kein neues Programm auf den Geräten nutzen.
Manche Schulen haben auch kein gutes Internet.
Die Verbindung ist langsam oder fällt aus.
Dann kann man keine Internet-Seiten oder Programme öffnen.
Unsere Lösung:
Die Materialien sollen einfach sein.
Man braucht keine extra Programme.
Man kann sie mit dem Internet-Browser öffnen.
Zum Beispiel: Scratch, Bitsy oder Tinkercad.
Man braucht nur ein Tablet oder einen Computer.
Und man braucht Internet.
Dann kann jede Schule die Materialien nutzen.
Ein mobiler WLAN-Router kann helfen.
Das ist ein Gerät für mobiles Internet.
So ist man nicht auf das Schul-Internet angewiesen.
Herausforderung 2: Die Jugendlichen sind unterschiedlich
Im Workshop machen viele Jugendliche mit.
Sie sind verschieden alt.
Sie haben auch verschieden viel Erfahrung mit Technik.
Manche haben schon programmiert.
Andere sitzen zum ersten Mal am Computer.
Wir haben Erklär-Blätter gemacht.
Aber nicht alle kommen damit gut klar.
Ältere Schüler ab Klasse 7 können die Texte gut lesen.
Jüngere Kinder brauchen oft Hilfe.
Unsere Lösung:
Die Aufgaben sind in Stufen aufgeteilt.
Jede Gruppe kann Aufgaben wählen, die gut passen.
Die Erklärungen sind einfach.
Es gibt viele Bilder und Beispiele.
Wir machen bald auch Videos.
Die helfen vor allem den Jüngeren.
So können die Jugendlichen in ihrem Tempo lernen.
Das macht Spaß.
Und sie merken: Ich kann das!
MINTA*-gerechte Gestaltung
Wir wollen MINTA*-Jugendliche ansprechen.
MINTA* steht für: Mädchen, inter*, nicht-binär, trans* und agender Personen.
Sie sollen sich wohlfühlen, Spaß haben und gerne wiederkommen.
Bisher gibt es nur wenige Studien über MINTA*-Personen im Technikbereich.
Wir orientieren uns daher vor allem an Studien über Mädchen in MINT-Fächern.
MINT bedeutet: Mathe, Informatik, Natur, Technik.
Unsere Lösung:
Die Jugendlichen können eigene Ideen umsetzen.
Sie dürfen kreativ sein.
Sie können Programme wie Bitsy, Scratch oder Tinkercad benutzen.
Oder Bilder mit einem Programm selber machen.
So fühlen sie sich stark.
Sie merken: Ich kann etwas Neues machen.
Zum Beispiel:
Ein kleines Computer-Spiel.
Oder eine 3D-Welt für eine VR-Brille.
Mehr zu dem Thema findet man hier:
Link zur Webseite
Was wir aus dem Projekt lernen:
Die Jugendlichen sagen uns ihre Meinung.
Auch die Leiterinnen und Leiter der Workshops geben uns Tipps.
Wir schreiben alles auf, was uns auffällt.
So können wir die Materialien immer besser machen.
Am Ende passen die Materialien genau zu den Jugendlichen.
Sie sind praktisch und verständlich.
Was Schulen brauchen, damit digitale Bildung gelingt:
Schulen brauchen gute Technik.
Zum Beispiel:
Computer oder Tablets,
einfachere Regeln für neue Programme
und gutes Internet.
Dann können Jugendliche gut mit digitalen Sachen arbeiten.
Sie können kreativ sein.
Sie lernen wichtige Dinge für die Zukunft.
Text von: Jennifer Neißer
- in Einfache Sprache übertragen mit Hilfe von KI